Schritt für Schritt

 vom „Produkt“ zum „Produkt durch Recycling“

Vor der erfolgreichen Implementierung einer Recycling-Lösung steht eine Analyse und Entwicklung der nötigen Lösungen. Erfahren Sie, welche Schritte hierbei zum Tragen kommen, um höchste Qualität und Prozess-Effizienz erzielen. Wir bei PDR nehmen dabei die Bedeutung von „Re-Cycling“ übrigens wörtlich. Denn wir setzen die Rückführung in den Produktionskreislauf um und schaffen darüber hinaus neue Produkte aus Abfällen.

Wir recyceln idealerweise in sieben Schritten. Dabei gehen wir systematisch vor. Unsere umfassenden Leistungen sind auf hohem Industrieniveau angesiedelt. Wir setzen bei der Durchführung auf professionelle Prozesse, die reproduzierbar beste Ergebnisse erzielen.

Ein kleines Kunstwerk – Schritt für Schritt gestaltet durch die formvollendete Origami-Technik: das Papierfalten. Schrittweise funktioniert auch Recycling. Denn aus Weggeworfenem entstehen in mehreren Stufen Materialien für neue Produkte. Präzise und exakt.

Dass Sie bei PDR höchstmögliche Qualität erhalten, belegen unsere Zertifikate nach DIN EN ISO:

  • Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001
  • Umweltmanagement/Energiemanagement nach DIN EN ISO 14001/SpaEfV
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz-Management nach BS OHSAS 18001
  • Entsorgungsfachbetriebe-Verordnung (EfbV) inkl. Erstbehandlungsanlage nach ElektroG

1 Die Machbarkeits­studie.

Diese Studie beinhaltet neben der Prüfung der technischen Machbarkeit eine Abschätzung der Wirtschaftlichkeit, wie z.B. die Kosten der Anlage, die Erträge vom Verkauf oder die Einsparung von Entsorgungskosten.

2 Die Ingenieur­leistung.

Recycling braucht ausgeklügelte Prozesse wie mechanische, physikalische oder chemische Verfahren. Mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft konzipieren wir individuelle Recyclinganlagen.

3 Das Sammeln.

Um effizient recyceln zu können, müssen Stoffströme gebündelt werden. Soweit notwendig sind wir in der Lage, ein flächendeckendes Erfassungssystem für Ihre Abfallstoffe aufzubauen und zu betreiben.

4 Die Qualitäts­sicherung.

Hier führen wir beim Ein- und Ausgang der Waren Qualitätskontrollen durch. Wir können Ihre Abfälle analysieren und die Produkte so anpassen, dass sie alle Ansprüche Ihrer Kunden und die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

5 Der Recycling-Prozess.

PDR betreibt seine Recyclinganlagen wirtschaftlich. Unser Bestreben ist es, den Arbeitsprozess ständig zu optimieren und Verbesserungsmaßnahmen konsequent umzusetzen. Darin liegt unsere Stärke!

6 Das recycelte Produkt.

Wir gewinnen hochwertige Produkte zurück und orientieren uns an den Kundenanforderungen. Dabei legen wir besonderen Wert auf höchste Qualität. So gewährleisten wir eine gute Vermarktbarkeit.

7 Der Vertrieb.

PDR ist auch nach dem Recycling-Prozess Ihr starker Partner. Wir unterstützen Sie bei der Suche nach passenden Abnehmern für wiedergewonnene Rohstoffe und helfen Ihren Kunden, wertvolle Ressourcen zu schonen.


Fallbeispiel: Recycling von Schleiffilamenten

Wir finden Recycling-Wege für die verschiedensten Materialien. Denn die Anforderung unserer Kunden ist unsere Aufgabe.

Die Aufgabe.

Einer unserer Industriepartner stellt Schleiffilamente aus verschiedenen thermoplastischen Kunststoffen und Schleifkörnern her. Bei der Produktion fallen Produktionsreste an, die so aufbereitet werden sollen, dass beide Stoffe im Produktionsprozess wieder eingesetzt werden können.

Die Herausforderung.

  • Verschiedene Schleifkorntypen in unterschiedlichen Korngrößen
  • Abrasive Eigenschaften der Schleifkörner
  • Unterschiedliche Kunststoffqualitäten

Unser Lösungsansatz.

Gemeinsam mit einem Forschungspartner und dem Hersteller haben wir ein nasschemisches Aufbereitungsverfahren entwickelt. Dabei werden die Schleifkörner von der Kunststoffmatrix getrennt. Aufgrund der unterschiedlichen Korntypen und Kunststoffqualitäten wird das Verfahren nicht kontinuierlich, sondern batchweise durchgeführt.

Unser Vorgehen.

  • Der Hersteller der Schleiffilamente sortiert nach Korn und Kunststoff vor.
  • PDR plant, baut und betreibt eine Anlage, die folgende Schritte umfasst: Lösungseinheit für Schleiffilamente, Sedimentation und Abtrennung der Schleifkörner, Rückgewinnung von Kunststoff durch Ausfällung.

Das Ergebnis.

Der Hersteller kann sowohl die Kunststoffe als auch die Schleifkörner wieder in seiner Produktion einsetzen.